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	<title>FarFromHome.de - Berichte - Weltreise - Urlaub - Kurzurlaub - Bilder &#187; Land &amp; Leute</title>
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	<description>Weltreise, Urlaube, Kurzurlaube</description>
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		<title>Unterkunft 2</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 20:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hümmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011 - Frankreich]]></category>
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		<description><![CDATA[Bang! Ein  Hammer! Kleines D&#246;rfchen im Nirgendwo in S&#252;dfrankreich, in Eigenregie erbautes Appartement, total sch&#246;n im Sinne von individuell eingerichtet. Garten samt Grill und Fernblick vor der T&#252;r. Und hier ist wirklich nichts los … Entspannung pur. Willi, der Tausendf&#252;&#223;ler vom Klo, hat jetzt nach 5 Tagen das Weite gesucht, die Nacktschnecken haben wir dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bang! Ein  Hammer! Kleines D&#246;rfchen im Nirgendwo in S&#252;dfrankreich, in Eigenregie erbautes Appartement, total sch&#246;n im Sinne von individuell eingerichtet. Garten samt Grill und Fernblick vor der T&#252;r. Und hier ist wirklich nichts los … Entspannung pur. Willi, der Tausendf&#252;&#223;ler vom Klo, hat jetzt nach 5 Tagen das Weite gesucht, die Nacktschnecken haben wir dann doch gleich rausbef&#246;rdert. So ist das halt hier, hier auf dem Land. Hinterm Haus steht noch ein Pool, l&#228;sst sich schon aushalten. Abends im Dunkeln sieht mein kein anderes Licht weit und breit … ein famoser Sternenhimmel. Internet gibt’s nat&#252;rlich auch.</p>
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		<title>Rio im Regen</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2007 16:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hümmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine direkte Fahrt nach Rio hat sich als richtig erwiesen, da es gestern wie aus Eimern gegossen hat. Und ich mit Shorts, T-Shirt und Flip-Flops durch die City. Wenn man kaum was an hat, kann man ja auch nicht wirklich nass werden. Ansonsten eine Stadt wie jede andere; wolkenverhangen, trueb, geschaeftig, voll &#8230; aber die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine direkte Fahrt nach Rio hat sich als richtig erwiesen, da es gestern wie aus Eimern gegossen hat. Und ich mit Shorts, T-Shirt und Flip-Flops durch die City. Wenn man kaum was an hat, kann man ja auch nicht wirklich nass werden. Ansonsten eine Stadt wie jede andere; wolkenverhangen, trueb, geschaeftig, voll &#8230; aber die Menschen wieder freundlich und hilfsbereit. Kaum stellt man sich irgendwo unter, um vor den Wasserfluten Schutz zu finden, wird man angesprochen und in Gespraeche verwickelt. Obwohl die Bevoelkerung hier optisch durchaus gemischt und unterschiedlich ist, also nicht homogen, sieht man mir wohl doch an, dass ich ein Besucher bin. Also ich kann nicht unterscheiden, wer hier wohnt und wer Touri ist.<br />
Gestern Abend dann mit paar Leuten aus dem Hostel in ein Samba Konzert. Also Hut ab, die Brasilianer wissen zu feiern. Und die Musik ist auch nicht gerad von schlechten Eltern. Nur bloed dann, dass mein Zimmer direkt an de m Open-Air Fruehstuecksraum liegt &#8230; ab 9 Uhr hat man da Trubel; nicht so gut fuer meinen Kopf. Gleich gehts dann mal wieder in ein Shopping-Center und wenn morgen dann das Wetter wieder besser ist . .. bisschen Sight-Seeing und an den Beach.</p>
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		<title>Paraty</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 16:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hümmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<description><![CDATA[So, und nun, wie angekuendigt, in der schoensten kolonialen Stadt Brasiliens. Also, ist wirklich schoen, alle Haeuser im Stadtkern sind schon etwas aelter. Dort selber duerfen keine Autos und Mopeds fahren, es wurden einfach Ketten ueber die Strassen gehangen. Dazu eine grosse Bucht mit vielen kleinen Inseln, gruenes Gebrige im Hintergrund und die brasilianische Freundlichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, und nun, wie angekuendigt, in der schoensten kolonialen Stadt Brasilien<img src="http://farfromhome.de/wp-content/myfotos/brasilien1/IMG_8624.jpg" alt="" align="right" />s. Also, ist wirklich schoen, alle Haeuser im Stadtkern sind schon etwas aelter. Dort selber duerfen keine Autos und Mopeds fahren, es wurden einfach Ketten ueber die Strassen gehangen. Dazu eine grosse Bucht mit vielen kleinen Inseln, gruenes Gebrige im Hintergrund und die brasilianische Freundlichkeit der Menschen. Sehr schoene Straende soll es 40 Busminuten entfernt geben; aber die schenke ich mir: morgen gehts zur Ilha Grande, mit mehreren Top-of-the-World-Beaches &#8230; nochmal zwei Tage ausspannen und Buch zu Ende lesen und so.</p>
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		<title>Master Fuck up</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jun 2007 21:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>duke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Countries]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Er ist weg. Es ist passiert. Das, was mal eintreffen musste. Nur jetzt kurz vorm Ende ist das richtig Kacke! Ich hab meinen MP3-Player im Bus liegen lassen. In dem Moment als ich hier im Hostel den Rucksack aufmachte, wusste ich es! Gleich wieder zum Busbahnhof, Bus anrufen lassen, aber (natuerlich) nichts! 2.800 Fotos &#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Er ist weg. Es ist passiert. Das, was mal eintreffen musste. Nur jetzt kurz vorm Ende ist das richtig Kacke! Ich hab meinen MP3-Player im Bus liegen lassen. In dem Moment als ich hier im Hostel den Rucksack aufmachte, wusste ich es! Gleich wieder zum Busbahnhof, Bus anrufen lassen, aber (natuerlich) nichts! 2.800 Fotos &#8230; weg! Ok, die erste Haelfte ist auf CD in Deutschland, aber komplett Suedamerika und Australien/Sydney nur noch in der Groesse wie hier im Blog. Und das ist nicht ueppig. Dazu noch paar Alben Musik, die ich nicht wieder bekommen werde.<br />
Es ist zum heulen. Eigentlich muesste ich jetzt ins Bett und weinen, geht aber schlecht im 4-Bett-Dorm. Da biste in Buenos Aires und kannst das nicht richtig geniessen! Das zieht echt runter, aber so richtig! Geh jetzt entweder shoppen oder setz mich in eine Bar &#8230;</em></p>
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		<title>4 Tage Dschungel</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 01:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hümmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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		<description><![CDATA[2,5 Stunden Bootfahren in die Wildnis, kein Strom, und nur ein Dach ueber dem Kopf und Moskitogitter als Waende. Herrliche Lage direkt am See. Affen springen durch die Baeume, Blattschneiderameisen verrichten ihre Taetigkeit. Man sieht vor lauter Baeumen mal wieder den Wald nicht. Der Wind rauscht durch die Baumwipfel, doch diese bewegen sich kein Stueck!? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2,5 Stunden Bootfahren in die Wildnis, kein Strom, und nur ein Dach ueber dem Kopf und Moskitogitter als Waende. Herrliche Lage direkt am See. Affen springen <img src="http://farfromhome.de/wp-content/myfotos/bolivien3/Bolivien_0280.jpg" alt="" align="left" />durch die Baeume, Blattschneiderameisen verrichten ihre Taetigkeit. Man sieht vor lauter Baeumen mal wieder den Wald nicht. Der Wind rauscht durch die Baumwipfel, doch diese bewegen sich kein Stueck!? Sogenannte Bruell- oder Schreiaffen verstaendigen sich mit diesen Toenen. Was machen die blos, wenn es mal wirklich windig ist? Haengematten laden auf der oberen Ebene der Lodge zum lesen ein. Geschlafen hab ich wie ein Gott. Hab jetzt ja schon haeufig gut geschlafen, aber hier im Dschungel, das war der Hammer, der Hammerschlaf. Und am Ende durften wir uns noch einen Ring aus einer Nuss pfeilen und schmirgeln. Jetzt trag ich wieder ein Schmuckstueck, wenn man es so nennen kann. Nur leider wenig Tiere gesehen, von daher gehts wohl uebermorgen oder so nochmal ins Pantanal &#8230; 8m lange Anakondas wollt ich mir ungern entgehen lassen &#8230;.</p>
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		<title>4 Tage Rundfahrt durch die Inseln</title>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2007 15:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hümmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Seehunden schnorcheln, um die Wette in die Tiefe tauchen und Purzelmaennchen schlagen, 10 Stueck gleichzeitig um einen rum, Kopf aus dem Wasser heben und auf blau(!)fuesige Voegel schauen, Iguane, die fuer die Fotos posieren, Haie, die sich die Fischreste der Bordkueche holen, Fregattenvoegel mit einer Spannweite von 2,5 Metern segeln, nein schweben, ueber dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Seehunden schnorcheln, um die Wette in die Tiefe tauchen und Purzelmaennchen schlagen, 10 Stueck gleichzeitig um einen rum, Kopf aus <img src="http://farfromhome.de/wp-content/myfotos/equador2/Equador_0078.jpg" alt="" align="right" />dem Wasser heben und auf blau(!)fuesige Voegel schauen, Iguane, die fuer die Fotos posieren, Haie, die sich die Fischreste der Bordkueche holen, Fregattenvoegel mit einer Spannweite von 2,5 Metern segeln, nein schweben, ueber dem Boot, Pelikane warten geduldig. Die Tiere reagieren hier total gelassen auf die Menschen, nehmen uns wohl eher als nervige Paparazzi war denn als Bedrohung. Iguane suchen ihren Weg entlang quasi durch unsere Fue<img src="http://farfromhome.de/wp-content/myfotos/equador2/Equador_0120.jpg" alt="" align="left" />sse, Albatrosse bestechen durch ihre Gleichgueltigkeit.<br />
Dazu zwei Tauchgaenge mit Hammerhai, Rochen, Schildroete und ca. 10 1.5 Meter langen Riffhaien auf einem Fleck. Mehr Fauna gibt´s wohl nur noch in Afrika.<br />
Nur das Schlafen bei droehnendem Motor fiel etwas schwer. Und wenn man dann noch weiss, dass man ganz hintem im auch des Schiffes ist und wenn es denn dann untergehen wuerde und man keine Chance haette rauszukommen, ja dann, dann ist der Schlaf nicht erade der erholsamste. Neben den Landgaengen die meiste Zeit auf dem Boot verbracht, in 2 Tagen ¨Das Parfum¨und Manager-Magazin durchgelesen (scheint ja viele freie Stellen zu geben). Gleich geht´s weiter, auf die naechste Insel fuer 3-4 Tage &#8230; und dann wohl noch mehr Tierfotos ;-)</p>
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		<title>Galapagos</title>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2007 22:13:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hümmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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		<description><![CDATA[So, dann mal ein gutgelauntes &#8220;Moin Moin&#8221; an die Heimat (vorhin auf&#8217;m Schiff waren Daenen, die sagen auch Moin Moin. Seit vorgestern bin ich auf den Galapagosinseln; die machen schon Laune ;-) Endlich mal wieder nicht-asiatischer Sommer. Und auch nicht-australischer. Hier ist es zwar auch nicht karibisch, aber es laesst sich gut aushalten. Man wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, dann mal ein gutgelauntes &#8220;Moin Moin&#8221; an die Heimat (vorhin auf&#8217;m Schiff waren Daenen, die sagen auch Moin Moin. Seit vorgestern bin ich auf den Galapagosinseln; die machen schon Laune ;-) Endlich mal wieder nicht-asiatischer Sommer. Und auch nicht-australischer. Hier ist es zwar auch nicht karibisch, aber es l<img src="http://farfromhome.de/wp-content/myfotos/equador1/Equador_0016.jpg" alt="" align="right" />aesst sich gut aushalten. Man wird nicht bloed angequatscht, die Sonne scheint, es ist gerade nicht zu heiss und es gibt mal wieder Straende und baden im Meer. Aber davon mal abgesehen, gibt es hier auch Wildlife. Riesenschildkroeten zu Land und zu Wasser, Iguane stehen am Strassenrand und liegen am Strand rum, Pelikane lassen sich durch Touris absolut nicht aus der Ruhe bringen und irgendwas kreist immer ueber einem. Verbringe die Tage gerade mit einem Englaender (die koennen ja auch uebr sich selbst lachen) und erstmal gings zur Charles Darwin Foundation; eine Riesenschildkroetenaufzuchtsstation. So kniehohe Schildkroeten haben schon was elefantenhaftes. Danach mal kurz zum Strand (natuerlich fast alleine dort und alle 20 Meter schattenspendende Mangroven; aber nein, die Horde von 20 Kiddies musste sich natuerlich UNSEREN Baum aussuchen). Und heute dann, endlich wieder, tauchen. Waehrend der erste Tauchgang recht durchschnittlich war, hatte<img src="http://farfromhome.de/wp-content/myfotos/equador1/Equador_0021.jpg" alt="" align="left" /> der Zweite es in sich. Also erstmal war da eine sehr neugierige und zutrauliche 1.5 Meter lange Seeloewen-Dame, die gerade nichts besseres zu tun hatte, als uns 10 Minuten zu begleiten und uns schwindelig zu schwimmen aeh tauchen. ManN koennte meinen sie wolle Kuesse verteilen. Bis auf 10 cm vor die Brille. Danach gab´s noch paar Riesenschildkroeten und zwei Hammerhaie haben auch noch von 5 Metern entfernt ¨Hallo¨ gesagt. Meinen Hai-Kuckuck-Witz lass ich mal auf Grund negativer Erfahrungen an dieser Stelle unerwaehnt. Ach ja, und dann gab es noch einen Schwarm Baracudas. Ja, und als alles eigentlich schon vorbei war, wir auf´m Boot unseren ¨After-Dive-Snack¨ genossen haben, haben noch kurz zwei Wale ihre Fontaene in den Mittagshimmel geblasen &#8230; viel hoeher kann das Taucherherz nicht mehr schlagen. Wobei, bei 21 Grad Wassertemepratur schlaegt es schon ziemlich schnell &#8230; das ist schweinekalt.<br />
Morgen gehts dann in die Berge und uebermorgen fuer 5 Tage auf ein kleines Schiff &#8230; bisschen die umliegenden Inseln erkunden &#8230; Tiere beobachten und diese wirklich urtuemliche Landschaft geniessen &#8230; Vieles auf schwarzem Lavastein, eher trockene Buesche und viel Sonne.</p>
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		<title>Camino Inka &#8211; Inka Trail</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2007 19:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hümmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgens um 8h treffen. In Cusco Mitte ab in den Minibus und 2 Stunden zum &#8220;Kilometer 82&#8243;, unserem Startpunkt. Wieder das gleiche Bild. Wir werden schon erwartet, von wasserverkaufenden Frauen und kameraposierenden Kindern. Aber nachdem wir den Checkpoint passiert haben, ist ruhe und wir haben den Trek fast fuer uns.Glueck haben wir gehabt. Mit uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens um 8h treffen. In Cusco Mitte ab in den Minibus und 2 Stunden zum &#8220;Kilometer 82&#8243;, unserem Startpunkt. Wieder das gleiche Bild. Wir werden schon erwartet, von wasserverkaufenden Frauen und kameraposierenden Kindern. Aber nachdem wir den Checkpoint passiert haben, ist ruhe und wir haben den Tre<img style="width: 317px; height: 217px;" src="http://farfromhome.de/wp-content/myfotos/peru3/Peru_397.jpg" alt="" align="right" />k fast fuer uns.Glueck haben wir gehabt. Mit uns noch zwei andere Maedels aus Deutschland; nicht so eine grosse Truppe von ca.25 Personen die wir alsbald ueberholen. Eigentlich ist es ein &#8220;Colonial-Trekking&#8221;; mit uns laeuft unser Guide, ein Koch, ein Hilfskoch und drei Guides, die unsere Zelte (samt Speisezelt mit Stuehlen und Tisch) und unser Proviant schleppen. Schon zum Lunch ueberzeugt uns der Koch von seinen Kuensten. Besser hab ich in der &#8220;Wildnis&#8221; noch nicht gegessen. Und beim Fruehstueck koennen sich die Hostels auch mal ne Scheibe abschneiden.<br />
Der erste Tag ging noch. Bisschen eingewoehnen an die duenne Luft und mit kleinem Rucksack marschieren. Cocablaetter vorm Kiefer erleichtern mal wieder die Sauerstoffaufnahme. Am zweiten Tag wartet dann der &#8220;Dead-Women-Pass&#8221; (so genannt, weil 10% aller Frauen im Holzsarg zurueckkommen; kleiner Scherz am Rande) mit 4.200 Hoehenmetern auf uns. War das eine Plage. 5 Stunden einfach nur bergauf. Nach Luft schnappen, Wasser trinken, lunchen, weitergehen. Menschliche Schicksale spielen sich am Wegesrand ab. Touristen, denen auch ihre Wanderstoecke nicht mehr weiterhelfen koennen, Guides, die die Rucksaecke von ihren Kunden den Berg hochwuppen, Frauen, die schluchzend in den Armen ihrer Maenner liegen. Am Ende scheinen es aber alle geschafft zu haben. Die Zeiten liegen zwischen 3,5 und 7 Stunden. Zwischendurch immer mal wieder alte Ruinen der Inkas. Ein angenehmer Stopp in denen wir ausfuehrlich uber das Leben der Inkas und der Funktion der Ruinen aufgeklaert werden.<br />
U<img src="http://farfromhome.de/wp-content/myfotos/peru3/Peru_520.jpg" alt="" align="left" />nd mal wieder die nuechterne Erfahrung, dass die einheimischen Traeger mit dreifachem Gepaeck und Plastiksandalen aus alten Autoreifen doppelt so schnell sind wie wir City-Slickers in unserer High-Tech-Kleidung und super Trekking-Boots.<br />
Ok, am dritten Tag ging es dann fast nur noch bergab (ok, ein laeppischer Pass auf 3.200 m) und am vierten Tag dann morgens um 4h (! hallo Urlaub ?!) hoch, fruehstuecken und eine Stunde zum &#8220;Sungate&#8221; von Macchu Pichu laufen. Was fuer ein herrlicher Anblick oberhalb dieser vergessenen Stadt zu stehen und sehen, wie sie langsam von der Sonne erleuchtet wird. Nochmal 30 Minuten laufen, sich an den ganzen anderen Touris vorbeischieben, und man steht direkt davor. Der letzten Inka-Stadt, deren Zugangswege von den Inkas zerstoert wurden, damit die Spanier die Stadt nicht fanden. Es hat dann auch bis 1911 gedauert, bis die indigene Bevoelkerung diesen architektonischen Schatz einem westlichen Wissenschaftler gezeigt haben. Auf ca. 2.300m Hoehe (glaube ich) auf einen Bergruecken gebaut. Mit Tempelanlagen in gernauer Ausrichtung der Himmelsrichtungen (eine andere Bergspitze wirft zur Sonnenwende im Fruehling genau einen Schatten durch ein Fenster auf einen bestimmten Stein und erleuchtet das Auge eines eingravierten Tieres; und all solche Spielereien). Zum Glueck waren wir recht frueh da. Man kann Macchu Pichu naemlich nicht nur zu Fuss erreichen, sondern auch mit Zug und Bus. Ja, und um 11h sind dann die ganzen Touren da angerauscht. Volksfeststimmung. Mit Faehnchen und Trillerpfeiffen! Wir also wieder raus da, ab in den naechsten Ort, bisschen die Fuesse entspannt, von einem Cafe ins naechste gekrochen und abends zurueck nach Cusco. Mit Zug und Bus. Wir sind zwar nicht glaeubig, aber wir danken Gott die Busfahrt ueberlebt haben zu duerfen. War nicht ganz so angenehm.<br />
So, gestern noch wieder durch Cusco gestreift, Souvenirs und so gekauft, Andrea hat noch mal Lama gegessen. Hab sie eben zum Flughafen gebracht und bin nun wieder alleine unterwegs. Waehrend sie sich auf´m Airport von Lima langweilt spanne ich hier bisschen aus und werd mal ueberlegen, wo mich ein Bus in den naechsten Tagen hinbringen kann.</p>
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		<title>Colca Canyon</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2007 02:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hümmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>

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		<description><![CDATA[Lama entwickelt sich zum neuen Lieblingsessen. Bolivien und Peru sind genauso billig (bzw. guenstig) wie Asien, aber irgendwie ist alles besser, groessere Portionen und mehr FLEISCH ;-) Wenn man sich das alles in Euros umrechnet, mag man das so gar nicht glauben. Bevor wir zum tiefsten Canyon der Welt fahren, haben wir in der naeheren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lama entwickelt sich zum neuen Lieblingsessen. Bolivien und Peru sind genauso billig (bzw. guenstig) wie Asien, aber irgendwie ist alles besser, groessere Portionen und mehr FLEISCH ;-) Wenn man sich das alles in Euros umrechnet, mag man das so gar nicht glauben.<br />
Bevor wir zum tiefsten Canyon der Welt fahren, haben wir in der naeheren Umgebung von Arequipa noch einen kleinen Ausritt unternommen. Jawohl, der Huemmel auf einem Pferd! Zwei Stunden versucht einem Gaul zu sagen, was er machen soll. Warum soll man eigentlich Reiten lernen, wenn die Viehcher doch nur machen, was sie wollen? Hat aber wahnsinnig Spass gemacht und ist auch nicht ganz so anstrengend wire selber laufen.<br />
Unregelmaessiges Leben, abends um 9h ins Bett, nachts um 4h aufstehen um den Bus um 5h zu bekommen. Und ab zum Cruz del Condor. Morgens um 6h da. 2 Stunden am Rand des tiefsten Canyons der Welt in der Kaelte auf die Condore warten. Geier mit einer Fluegelspanne von bis zu 3 Metern! Laut Reisefuehrer sollen diese um 8h sich aus den Nestern in die Hoehe begebe<img src="http://farfromhome.de/wp-content/myfotos/peru2/Peru_136.jpg" alt="" width="173" height="265" align="right" />n. Und tatsaechlich, um 7.58h beginnt das Schauspiel. Ueber dem Canyon schweben die Voegel, bis zu 20 Stueck drehen ihre Runden, ziehen ihre Kreise um unseren Aussichtspunkt. Nach 1 Stunde reicht die Thermik um noch hoeher zun steigen. Sie entschwinden aus unserem Blickfeld. Wieso hab ich keine vernuenftige Kamera mit Megazoom dabei? Weiter gehts. 2 Stunden am Canyonrand wandern. Immer wieder mal kresit ein Condor ueber uns. Dann das erste Mal unser Tagesziel vor Augen, bzw. unter Augen. 1.300 Meter unter uns liegt die Oase Sangalle. Waehrend des Abstiegs immer wieder die unangenehme Gewissheit, dass wir am naechsten Tag die 1.300 Meter wieder hoch muessen. Nach 2,5 Stunden sind wir unten. Neben der Unterkunftspalette (von einfachsten Bambusbungalows bis sehr einfachen Steinbungalows; keine Elektrizitaet in der ganzen Oase) erwartet uns ein herrlich kuehler, in den Fels gehauener, Pool und Palmen. Ansonsten sieht man nur Steinwaende. Um den Himmel sehen zu koennen, muss man schon ziemlich seinen Kopf verrenken. Den Aufstieg schaffen wir in sagenumwobenen 3,5 Stunden. Wir sind aber auch schon morgens um 6.45h gestartet um der heissen Sonne ein kleinwenig aus dem Weg zu gehen. Und wieder in den Bus und zurueck nach Arequipa. Endlich wieder duschen, keinen Staub mehr atmen und gekuehlte Coke.<br />
(Ach ja, es war nicht der tiefste Canyon der Welt. Sein Nachbar ist nochmal 139 Meter tiefer, aber nicht ganz so bekannt und ohne Oase)</p>
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		<title>Arequipa</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2007 02:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hümmel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Peru]]></category>

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		<description><![CDATA[Und dann sind wir ach irgendwann in Arequipa angekommen. Eine alte spanische, aeh sorry, peruanische Kolonialstadt. Viele Gebaeude aus weissem (!) Vulkanstein. Vulkanstein? Jau, den direkt an der Stadtgrenze dieser 1.5 Mio. Einwohner zeahlenden Stadt liegen zwei aktive Vulkane mit ueber 5.000 m Hoehe. Laut Reisefuehrer soll es hier bis zu 12 Erdbeben taeglich geben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann sind wir ach irgendwann in Arequipa angekommen. Eine alte spanische, aeh sorry, peruanische Kolonialstadt. Viele Gebaeude aus weissem (!) Vulkanstein. Vulkanstein? Jau, den direkt an der Stadtgrenze dieser 1.5 Mio. Einwohner zeahlenden Stadt liegen zwei aktive Vulkane mit ueber 5.000 m Hoehe. Laut Reisefuehrer soll es hier bis zu 12 Erdbeben taeglich geben. Was man auch teilweise an Rissen in den Gebaeuden sieht. (Leider) haben wir noch keins mitbekommen ;-) Die Stadt selber erinnert bischen an Mexiko und  speziell an Yucatan, Seniores Dunker. Also heute den ganzen Tag durch die Stadt und ueber <img style="width: 306px; height: 225px;" src="http://farfromhome.de/wp-content/myfotos/peru1/Peru_026.jpg" alt="" align="right" />Maerkte gestreift. Polizisten an jeder Ecke; man moege doch bitte gut bis sehr gut auf seine Rucksaecke und Kameras und so aufpassen&#8230; Aber alle sehr nett und hilfsbereit.<br />
Dann ab ins Kloster. Santa Catalina. 17hundert irgendwas gegruendet und erst seit 1970 fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich &#8230; wohl weil statt der gewohnten 150 Nonnen nur noch 17 in dieser Stadt in der Stadt wohnten (wohnen). Diesem Kloster hat Arequipa auch den Status als UN-Kulturerbe zu verdanken. Unglaublich schoen. Rote und blaue Gassen, verwinkelt, kleine Wohnhaeuser und Innenhoefe, Kochnischen und die totale Ruhe mitten in dieser Millionenstadt.<br />
Morgen gehts dann mal wieder zum Wandern. 3 Tage in den tiefsten Canyon der Welt &#8230; bisschen Beine vertreten ;-)</p>
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