Death-Road Survivor
Bolivien, Sport — von Hümmel am 11. Juni 2007 um 01:06Von baumlosen 4.640 metern ueber zunaechst asphaltierte Strasse (20 km) mit teilweise 60 km/h auf die dann eigentliche Death-Road mit Schotterpiste und teilweise nur 2 Metern Breite (daneben geht es dann steil 500 Meter vertikal runter) durch Dschungel und durch Fluesse und unter Wasserf
aellen hindurch auf ca. 44km auf 1.295 Hoehenmetern runter. What a Gaudi! Wusste gar nicht, dass biken soviel Spass machen kann. Und warumd er Name Death-Road? Nun, ueberall stehen Kreuze. Laut Statistik der Latein-Amerikanischen Entwicklungsbank donnern hier jaehrlich ca. 25 Farzeuge ueber den Rand hinweg in die Tiefe. Was im Schnitt 100 Tote pro Jahr macht. 2003 war mit ueber 300 Toten wohl das schlimmste Jahr. An Touris auf Raedern hat es in all den Jahren bisher 15 dahingerafft. Einer japanischen Touristen wurde posthum der Spitzname “E.T.” verliehen, da sie, laut Augenzeugenberichten noch in der Luft, ueber dem Abgrund, wild in die Pedalen getrten haben soll. Aber das wird sich jetzt alles etwas entspannen. Vor 2 Monaten wurde eine neue Strasse eroeffnetb und somit ist der ganze Verkehr von der Schotterpiste runter. Was natuerlich fuer uns Biker sehr von Vorteil ist, so die Schotterpiste fuer sich allein. Kann man auch mal mit mehr Speed in blinde Kurven eintauchen. Ja, und jetyt bin ich in einem Hotel mit Pool und Sauna und herrlicher erghanglage abgestiegen. Bolivien ist echt guenstig. Leg mich gleich in meine Haengematte auf meinen Balkon und werd nochmal das Adrenalin des Tages geniessen … ach ja, und morgen soll es noch eine DVD mit Fotos und Filmchen geben …


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